Bei einem Changeprozess gibt es eine Änderung von Außen. Diese führt dazu, dass in deinem Leben irgendwelche Prozesse oder Abläufe geändert werden müssen. Wenn z.B. durch einen Umzug dein Arbeitsweg um 30 Minuten länger wird, musst du deinen Wecker um 30 Minuten vorstellen, um pünktlich in der Arbeit zu sein.

Bei unseren Inside-Out Transformationen schauen wir uns an, was wir in uns haben und was wir in uns benötigen, um glücklich und zufrieden zu sein. Es geht um das Auffinden der Bedürfnisse oder Gefühle in uns. Zum Beispiel kannst du in dir den Wunsch nach Aufwachen ohne Wecker finden. In unseren Transformationsprozessen schauen wir uns an wie der Weg aussieht dieses Bedürfnis zu finden und zu erfüllen.

Eine große Herausforderung dabei ist, dass wir meist gegen diese inneren Bedürfnisse einen Widerstand haben. Antrainiert durch viele Jahre Einhalten von Prozessen (Wecker 6:30 Uhr) oder äußeren sozialen Vorgaben kommt uns diese Bedürfnis falsch vor. Dies gilt es zu spüren und anzunehmen. Oft ist das erste innere Bedürfnis nur das äußere unserer “inneren Zwiebel”. Es kann gut sein, dass unter dem ersten Bedürfnis noch ein viel größeres liegt. Unter dem Bedürfnis nach dem Aufwachen ohne Wecker kann z.B. ein Bedürfnis nach einem selbstbestimmten Morgen liegen. Im Zuge einer Transformation stellst du deinen Wecker vielleicht nochmal 30 Minuten früher und gönnst dir einen erfrischenden Waldlauf als Start in den Tag.

Herausfordernd werden die inneren Bedürfnisse wenn wir eine Familie oder Gruppe von Menschen oder Team in der Arbeit sind. Dann hilft es über unsere Bedürfnisse zu sprechen und gemeinsam einen Weg zu einem zufriedenen und ausgeglichenen Leben zu finden.

Bei mir lösen meine inneren Bedürfnisse zu erst große Widerstände aus. Meist finde ich unter meinen Bedürfnissen noch 2 oder 3 andere Schichten und am Ende fühle ich mich mit meinen neuen Prozessen oder Herangehensweisen viel glücklicher, sicherer und vor allem authentischer.